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Macht es wirklich nicht.
Es ist für mich besser schwimmen zu lernen.
Das heißt nichts anderes das man sich den Aufgaben und Ängsten stellen sollte.
Habe ich Exiszenzangst, bewahrt mich das ansammeln von Reichtümern nicht davor.
Großmutter selig sagte :" Jung wenns juckt, nicht kratzen sondern kucken warum".

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Weil das Leben einzigartig und eben meiner Erfahrung nach nur einmalig ist.

Es gibt Menschen die glauben an Reinkarnation und der damit verbundenen Wiederkehr, es gibt Menschen die glauben an einen Gott und eine Fortsetzung des Seins im Himmel oder in der Hölle.
Ich nicht.
Und selbst wenn, Ich liebe dieses Leben und setzte mich gegen jeden zur Wehr der es beenden will.
Auch dem Mann mit der Sense.
Ich war ungefähr 24 Jahre alt als ich dem Tod zum ersten male begegnete und ihm schlicht eine geballert habe.
Ein Motorradunfall und  ich war einfach zu stur um zu sterben.
Eines schönen Tages, voller Glück und in freudiger Erwartung was der Tag alles noch bringen würde, wurde ich von einem Geisterfahrer gestoppt.
Ich fuhr elegant ein Kurve ziehend von der Autobahn bei Berlin Halensee und freute mich riesig wie sanft und leicht sich die Maschiene in die Kurve legte.
Der Einzylinder wummerte zufrieden unter mir und ich war glücklich das es Elefanten zum steppen bringen konnte.
Am Ende der Kurve kam unversehens ein Mercedes aus der Kurve, er überholte gerade ein anderes Fahrzeug.
Sekundenbruchteile später steckte mein geliebtes, fast noch neues Motorrad in der Haube des Mercedes  und ich flog in hohem Bogen über das Fahrzeug hinweg.
Was dann passierte erzählten mir Augenzeugen.
Der Tank war durch den Aufprall geplatzt und das Benzin mir treu ergeben gefolgt.
Einen Augenblick soll ich fluchend am Boden gelegen haben, dann aufgestanden und voller Sprit auf den mittlerweile ausgestiegen Mercedesfahrer zugegangen sein.
Ich ließ ihn erst gar nicht zu Wort kommen sondern schlug ins Gesicht, kippte dann bewußtlos um.
Ich war nicht auf den Mercedesfahrer wütend, ich war wütend und stinksauer weil er mich aus meinem traumhaften Leben und beinahe umgebracht hatte.
Erst Jahre später wurde mir bewusst was ich eigentlich getan hatte.
Ich hatte Gevatter Sensemann verprügelt.
Es war eine aufregende, eine wunderschöne Zeit, eine Zeit voller Liebe und Abenteuer.
Eine Zeit voller Zuversicht und Plänen, Ideen und Möglichkeiten.
Ich war stinkendsauer das mir das jemand nehmen wollte.
Jemand dem ich schon einmal begegnet war.
Es war noch, meiner Meinung nach , einfach noch nicht Zeit.
Irgendwann gehe ich gern mit ihm, aber nicht Heute.
Und solange kriegt er Prügel.
Es ist mein Leben.
Und ich liebe jede Sekunde, jeden Atemzug, jeden Augenblick.
Der Tod muss warten!

 

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Eines habe ich im Laufe meines Erdendaseins herausgefunden:
Es gibt es nicht, das wahre ich.
In mir schlummert vom Gewaltverbrecher bis zur Mutter Theresa alles was es an Charakteren so gibt.
Wut, Liebe und alle anderen Stimmungsbilder resultieren daraus.
Und alles ist ein Teil meiner Selbst.
Ich gebe acht und schaue immer was gerade am Drücker ist.
Bin lieber ein kontrolliertes als ein unterdrücktes Arschloch sozusagen.
Und wenn ich einmal besonders edel anmutende Dinge vollbringe versuche ich den Boden nicht unter den Füßen zu verlieren.
"Jung, du hast den Teufel am Arsch und den Heiligen im Kopf. Pass auf das die Mitte stimmt", pflegte Oma immer zu sagen.

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Ich genieße die Weite.
Genieße den Abstand und die Distanz zu den Dingen.
So kann ich unbeeinflusst beobachten:
Mein Blickwinkel ist weit geöffnet, die Perspektive offen.
Augen und Sinne weit geöffnet ohne zu werten.

Ob in der Arbeit als Holzbildhauer, wo ich oft von den Stücken weit weg gehe um sie zu sehen.
Ob in der Kampfkunst um mich selbst zu betrachten und mein Gegenüber zu sehen.
In der Arbeit als Coach um alles an dem Anderen zu erfassen.

So komme ich weit.
Oder weiter.