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WElt 2PGWenn in der Welt, im Universum tatsächlich alles eins ist, wenn alles aus demselben erschaffen wurde, egal ob göttlich oder physikalisch: Wie kann es da Unterschiede zwischen einer Dose, einem Regenwurm und einem Komponisten geben?
Also essen Vegetarier auch Lebewesen bei lebendigem Leib.
Und nicht nur die Massentierhaltung, sondern auch das achtlose Verschlingen eines Salatblattes ist zu verurteilen, oder?

Meiner Meinung nach hat alles eine Seele, wirklich egal was.
Ein Auto aus einer Idee, ein Lied aus einer Emotion, ein Buch aus der Erfahrung.
Der „Schöpfer“ hat seine Seele, sein Dasein dort hinein impliziert.
Der Ingenieur in die Dose, der Komponist in sein Stück.
Deshalb gibt es ja so unendlich viele wundervolle und gegensätzliche Dinge, die wir bestaunen und benutzen können:
einfach weil es von und aus etwas erschaffen wurde.
Ich glaube, dass die Grundlage allen Weiterkommens, jeder Weiterentwicklung Achtung, Respekt und Aufmerksamkeit allem und jedem gegenüber ist.
Und alles hat seine Berechtigung, ob Diktator, Heiliger, Hund, Kuh oder Regenschirm.
Ganz einfach, weil nicht nur das offensichtlich so geschätzte Gute für uns wichtig ist, sondern auch der Prüfstein unseres menschlichen Denkens, das sogenannte Böse.
So ist es grundlegend und wichtig, mit größtmöglichster Achtung, Aufmerksamkeit und Respekt allem und jedem zu begegnen.
Eigentlich ganz einfach, oder?

Weg u ArbeitjpgFür mich ist Arbeit etwas Wunderbares.
Es ist die Vereinigung all dessen, was ich liebe und lebe: der Weg und das Tun.
Und es ist etwas, was mich immer wieder fasziniert und mit kindlicher Faszination erfüllt.
Am Anfang ist es ein Gedanke, ein Bild in mir, egal ob Holzkunst, Kampfkunst oder bei der Arbeit mit Menschen.
Eben der Anfang eines Weges.
Und ich verfolge immer wieder mit Staunen, wie sich aus der Arbeit etwas manifestiert.
Ein inneres Abenteuer nenne ich so etwas.
Es erfüllt mich, füllt mich aus.
Es gibt dabei einen Aspekt der mich glücklich und lachen macht:
Ich nehme vielfach andere Menschen mit auf diesen Weg oder begleite sie.
Und irgendwann, wenn es getan ist, lasse ich los; Die fertigen Skulpturen, die Menschen ... und merke das es gut war und ist.
Mehr kann und will ich vom Leben nicht erwarten.

Skulpturen aus einem Stamm zu fertigen heißt:

Fredda Okt 08 005
Skulpturen fangen mit der Arbeit an.

Auch eine Reise von tausend Meilen,

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Skulpturen fangen mit der Arbeit an.

fängt mit dem ersten Schritt an.

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Skulpturen fangen mit der Arbeit an.

Daraus entsteht das, was ich fertige:

creative furniture.

 

Kunst kommt von Können

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Etwas über Kunst

Und nicht von Wollen,

P1050
Etwas über Kunst

sonst hieße es ja Wullst.

Und das Herausarbeiten von Holzskulpturen oder Holzmöbeln aus einem Baumstamm verdeutlicht mir Dieses immer wieder.

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Wieso  ich Skulpturen baue?

Wieso baut man eigentlich Skulpturen?weil

Ahorn July 1 06 002

es

Andy 4

mein

Ahorn August 1 06 006 Ahorn September 2 06 001 (6)

ganzes

Phoenix in Karins Garten März 07 079

Leben

Phoenix in Karins Garten März 07 033

ist.

Der beste Grund um kreative Holzmöbel, Skulpturen, Holzkunst, Kunst  oder wie jeder es auch immer nennen mag, zu fertigen.

Wenn ich Skulpturen für den Außenbereich fertige, stellt sich immer wieder die Frage der Haltbarkeit, der Konservierung.
Grundlegend wichtig ist es zu wissen, dass man nicht jedes Holz Wind und Wetter aussetzen kann.
Der 3 teiler Oktober 09 1 003Wuchs und die Beschaffenheit des Stammes sind unbedingt Ausschlag gebend.
Hat man einen Stamm der einem zusagt und der geeignet ist, ist der nächste Aspekt die Art der Ausformung.
Sie ist unbedingt unbedingt dem Standort anzupassen.
Zum Beispiel, der Stamm steht absolut im Freien sollte man darauf achten das Regenwasser immer frei ablaufen kann.

Der 3 teiler Oktober 09 1 011Die Querschnitte sollten nicht zu dünn sein.

Sonst biete die geringe Materialstärke dem Wechsel von Sonneinstrahlung und Regen zu wenig an Masse entgegen
Je nach Holzart variiert diese zwischen 15 bis 35 mm an der dünnsten Stelle.

Der 3 teiler september 09 1 011Die Konservierung:
In der Regel tränke ich die Skulpturen zunächst mit einer Mischung aus Terpentin und Leinölfirnis im Mischungsverhältnis 1:1 erstmalig; in Folge  im Verhältnis 1:2 zweimalig.
Diese Methode erfordert ein gewisses Gefühl für das Holz, denn der Sättigungsgrat und wann ich welches Mischverhältnis anwende variiert.
Die letzten "Ölungen" sind maßgeblich für die Oberfläche und Beschaffenheit des Holzes.
Hat man fein geschliffen und eine sehr glatte Oberfläche werden 2 Endölungen vorgenommen die anteilig mit Parkettöl versetzt sind.
Die letzte Ölung besteht meist lediglich aus Parkettöl.

Das Ergebnis ist eine Konservierung die die Maserung und Strahlkraft des Holzes erhält, ja sogar hervorhebt.
Die eine große Eindringtiefe hat die jeder aufliegenden Lasur oder Lack überlegen ist und die Haptik des Holzes erhalten hat.

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